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15 Jahre Kantha Bopha - Georges Gachot (DVD - 2007)


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Diese DVD-Edition erzählt eine Geschichte aus Kambodscha. Im Mai 1975, beim Einmarsch der Roten Khmer, muss der junge Schweizer Kinderarzt Beat Richner, der in Phnom Penh in einem Kinderspital für das Rote Kreuz arbeitet, das Land sofort verlassen. 1991 kehrt er zurück, um sich ein Bild der Lage zu machen. Er stellt fest, dass die Kinder unter dem katastrophalen Gesundheitssystem leiden und beschließt, sich dort niederzulassen. In 15 Jahren baut er vier Spitäler und eine Klinik für HIV-positive Mütter, wo im Laufe der Jahre 7,2 Millionen Kinder gepflegt werden.

Der Filmemacher Georges Gachot begleitet die Arbeit von Beat Richner seit 1996. Er hat darüber vier Dokumentar-filme in Spielfilmlänge produziert, von denen die beiden ersten, entstanden 1996 und 1999, ebenfalls in diesem DVD-Set enthalten sind. Der neue Film, gedreht im Jahr 2007 und abgerundet mit Dokumenten aus über 100 Stunden Bildmaterial aus elf Jahren regelmässiger Dreharbeit, blickt zurück auf 15 Jahre Geschichte dieses Kinderarztes und Cellisten, der Spitäler baut. Zur ersten Begegnung zwischen dem Filmemacher Georges Gachot und dem Arzt und Cellisten Beat Richner alias «Beatocello» kam es im Jahr 1996 in Phnom Penh bei der Aufzeichnung der drei ersten Solo-Suiten von J. S. Bach in einer Pagode am Ufer des Mekong. Des Filmemachers Interesse galt zunächst vor allem der Musik. Daraus entwickelte sich das Interesse für die humanitäre Arbeit des Arztes sowie für die Spitäler Kantha Bopha, deren allmähliches Entstehen Georges Gachot mit seiner Kamera festhielt. Im Verlauf von 12 Jahren hat Georges Gachot vier Filme über Beat Richner produziert &endash; wertvolle Dokumente über die Entwicklung des humanitären Werks des Arztes, der Spitäler baut. In dieser Special Edition bilden die beiden zusätzlichen Dokumentarfilme in Spielfilmlänge die ideale Ergänzung zur neusten Produktion mit dem Titel 15 JAHRE KANTHA BOPHA. Der Film BACH AT THE PAGODA aus dem Jahr 1996 basiert auf der Aufnahme des Albums in der Pagode. Nach der Eröffnung seines zweiten Spitals, Kantha Bopha II, gewährt Dr. Beat Richner, der unter dem Künstlernamen «Beatocello» auftritt, Einblick in sein humanitäres Wirken und erzählt von seiner Beziehung zur Musik, seiner Quelle der Inspiration. Der Film, reich illustriert mit Bildern des Landes, zeigt die Musik in ihrer vornehmsten Rolle, nämlich als Wegbereiterin des Friedens. Dies ist wahrscheinlich der persönlichste Film über Beatocello. Die Arbeiten für den Film ...AND THE BEAT GOES ON begannen 1999, nach der Eröffnung eines dritten Spitals, erbaut in Siem Reap nahe der Tempel von Angkor. Für diesen neuen Film gab es wohl keine symbolträchtigere Umgebung als diesen aussergewöhnlichen, für die Geschichte Kambodschas bedeutsamen Ort. In diesem Film kommen auch die Kambodschaner sowie König Norodom Sihanouk zu Wort, der Beat Richner und dessen Werk Hochachtung erweist, indem er ihn zu seiner Geburtstagsfeier in Phnom Penh einlädt. Auch in diesem Film spielt Beatocello Violoncello, und zwar im Tempel Ta Prohm, einem der schönsten von Angkor. Diese Filme, die erstmals auf DVD herausgegeben werden, dokumentieren ausserdem die Geschichte Kambodschas – die Geschichte eines Landes, das seit dem Ende der Isolation im Jahr 1992 an seinem Wiederaufbau arbeitet. (Text von Georges Gachot)

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